Category : Newsletter

Kapitel #10 – Schlafen

Liebe Mitreisende,

haben Sie schon gebucht? Sehen wir uns? Unsere Rezeption ist natürlich schlaflos, voller Vorfreude und wir auch!

Wie können Sie gut schlafen?

Wie können Sie, wir überhaupt noch schlafen? Wohin wir sehen, sehen wir Kriege, Konflikte und Katastrophen. Dürfen wir überhaupt noch ruhig schlafen? Können wir ruhig schlafen? Und wenn ja, wie? Liegt es am Bett, am Kissen oder an der Bettwäsche, am Licht oder der Temperatur des Zimmers? Können Sie einschlafen? Können Sie durchschlafen?

Und wie würden Sie in unserem Hotel schlafen? Genau so, wie Sie es sich wünschen: Denn unser Hotel ist – ein Traum. Ein Wach- und Schlaftraum. Ein Gebilde aus Fantasie und Imagination. Die beste aller möglichen Varianten – und die gestalten Sie mit uns gemeinsam.

Denn eigentlich geht es ja genau nur darum: Ums Schlafen und Träumen! Hotel bedeutet: Ich muss woanders schlafen. Und dann geht’s schon los. Wer schläft überhaupt noch oder überhaupt noch gut?  Zu Hause oder im Hotel?

Schlafen Sie gut in Hotels? Und wenn nein, warum nicht?

Augen schmerzen, allgemeine Verlangsamung und JEDE Anstrengung wird noch anstrengender. Die ganze Nacht gegrübelt, aufgestanden, hingelegt – und dann dieses viel zu weiche Kopfkissen oder die ungewohnte Decke oder die Klimaanlage oder Autolärm da draußen oder die fehlende Frischluft oder der Mensch neben einem, der schläft und schläft und schläft. Unfassbar! Eigentlich bin ich ganz gerne in Hotels schlaflos. Vielleicht hat man Jetlag und muss gar nicht aufstehen. Im Zwischenreich der Zeitverschiebung checkt man Mails im Bett und dreht sich nochmal um. Man ist ja 6 Stunden im Voraus – und wahnsinnig frühmorgens dran! Eindämmern. Fernseher mit fremder Sprache laufen lassen. Der Käfig ist viel kleiner als zu Hause, man schlurft einmal ins Bad und zurück. Nochmal niedersinken, seltsame Träume von verschiedenen Welten. Traummoment. Weiterdenken, Nicht ganz weg sein wollen.

Müssen wir träumen, um die Welt zu verändern?  

Realträumen?  Ja! – Und dann kann man sich auch schon auf das vermutlich beste Frühstücks-Buffet der Welt freuen!

Viele von uns haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie viel oder lange schlafen. Schlafen ist für manche vertane Zeit, doch das ist ein Irrtum.

Das verrückte ist: Ihr Körper schläft nie, auch nicht im Schlaf. Während Sie schlafen, arbeitet Ihr Körper auf Hochtouren und räumt auf, repariert und regeneriert. Auch für Ihr Gehirn ist Schlaf wichtig. Schlaf ist wichtiger als Essen. Schlaf ist etwas sehr Individuelles. Es gibt kein Rezept für guten Schlaf. 

Im vermutlich besten Hotel der Welt sollen Sie gar nicht übernachten, schlafen können Sie aber gerne. Zur Probe. 

Sie können bei uns in verschiedenen Räumen auf verschiedenen Unterlagen liegen und einmal im Schlaf- oder Wachzustand über das Hotel träumen, das Sie sich immer schon gewünscht haben.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr vermutlich bestes Hotel-Team der Welt

  • Future Hotel – die Fraunhofer Studie

    Hier präsentieren wir Ergebnisse der neuesten Studie des Fraunhofer Instituts über DAS Hotel der Zukunft!

    80%

    Prozent aller Befragten möchten sich im Hotel an „grüne Kraftorte“ zurückziehen, entspannen und in die Natur eintauchen. Bei uns ist das ganze Hotel ein solcher Ort!

Die vermutlich besten Tipps zum Aus>>>checken
#9

Weitere Kapitel

Neulich beim Einchecken #10

„Der Traum ist der beste Beweis dafür, dass wir nicht so fest in unsere Haut eingeschlossen sind, als es scheint.“
Was Friedrich Hebbel beim Einchecken gesagt hat

Future Hotel – die Fraunhofer Studie

Hier präsentieren wir Ergebnisse der neuesten Studie des Fraunhofer Instituts über DAS Hotel der Zukunft!

80%

Prozent aller Befragten möchten sich im Hotel an „grüne Kraftorte“ zurückziehen, entspannen und in die Natur eintauchen. Bei uns ist das ganze Hotel ein solcher Ort!

Das Betthupferl auf dem Kopfkissen in der Wiese

Die Uhrzeiger bewegen sich ständig weiter. Aber gleichzeitig steht die Welt still. Tick, tick, tick. In einer Stadt mit 6 Millionen Einwohnern und in einem Hotel mit 200 Zimmern, 5 Konferenzräumen, einem Fitnessstudio und Infinitypool regt sich kein Staubkorn. Nicht einmal die Wasseroberfläche des Pools kräuselt sich. Wie ist der Nachtfalter hier reingekommen? Es ist Mitternacht. Tick, tick, tick. Clack. Ein Uhr. Wo sind all die Menschen? Ich sitze auf dem Bettrand. Vor mir an der Wand ein Gemälde mit goldenem Rahmen. Eine Wiese erstreckt sich vor einem Bergpanorama. Es scheint von innen heraus zu leuchten. Tick. Tick. Und plötzlich beginnt der Boden unter meinen Füßen zu verschwimmen. Höre ich da entfernte Musik und leises Klirren von Gläsern?

Kapitel #9 – Menschen im Hotel

Liebe zukünftigen Gäste und Mitreisende,
ein Hotel ohne Menschen ist kein Hotel.
1, 2, 3 – GO! 

Während Sie vielleicht noch darüber nachdenken, wie Sie anreisen und wie lange Sie bleiben, denken wir an Sie.

Die Gäste – Sie – sind die Stars im vermutlich besten Hotel. Wir freuen uns also davon zu erfahren, mit welchem mentalen Gepäck Sie anreisen werden, mit wem, wie lange und warum? Gerade die viel- und weitreisenden Gäste sind erstaunt, wie viel Glück die Schlichtheit des vermutlich besten Hotels der Welt vermittelt. Vielleicht ist das der Grund, warum sich auch der ein oder andere Star im Gästebuch eingetragen hat. Viele Hotelgeschichten ranken sich um berühmte Menschen im Hotel. Robert Redford zum Beispiel heiratete sein Frau Sibylle – eine gelernte Hotelfachfrau aus Deutschland – im feinen Hotel Louis C. Jacob an der Elbchaussee. Yoko Ono und John Lennon lagen bis heute unvergessen für den Frieden in Amsterdam im sogenannten „bed-inn“ im Hilton. 

Aber auch die düsteren Geschichten existieren: Wissen Sie zum Beispiel, was ein „Belushi“ ist? Besser nicht. Aber der amerikanische Schauspieler John Belushi injizierte sich 1982 nach einer exzessiven Drogen-Party im Chateau Marmont Hotel in West Hollywood eine Mischung aus Kokain und Heroin und verstarb im Alter von 33 Jahren. Seitdem ist die Mischung im amerikanischen Slang auch als „Belushi“ bekannt.

Sind Sie ANDERS im Hotel?

Hotel macht was mit uns. Durch die gigantische Lobby schreiten, flankiert vom Doorman, dann übernehmen die Liftboys das Gepäck, im Hintergrund Bargeklimper und dezente Gespräche. Schnell Rücken gerade. Geldadel ins Gesicht. Die Rezeption die Burg des allwissenden Empfangschefs. (Später werden wir erst erfahren, dass er sich die fiesesten Kommentare zu den Gästen notiert hat). Felix Krull lugt um die Ecke, Wagenradhüte und edelstes Parfüm in den Fauteuils. Oder so heutiges Understatement mit Reich- und Wichtigtumsgesten, die wir noch nicht mal kennen? Der mit dem Nichtgesicht ist doch der Dings, Tech-Milliardenschwer. Alles kann sich schnell drehen, Immo-Reiche untergehen. Also doch lieber im Backpack genau an der eigenen Kreditlinie lang nächtigen?

Oder ganz anders: All die anderen, die auch auf das Mega 5 Sterne All Inclusive Angebot reingefallen sind, dachten, endlich mal wer sein, und sich am Buffet vollschlemmen, weil wir es uns geleistet haben? Sind die wie wir, wir wie die? 

Und dann natürlich die wirklichen Abenteurerinnen, die Saharadurchquerer, die NGO-Mitarbeiterinnen, Geheimdiplomaten und dieses Paar, das kann ich überhaupt nicht deuten. 

Beobachten Sie auch gerne Gäste im Hotel? 

Die Parallelwelt Hotel ist für fast alle Menschen Zuflucht vor Pflicht und Verantwortung. Hier können Egoismus und Eskapaden gelebt und gleich wieder vergessen werden. 

Kennen Sie den gleichnamigen Roman von Vicky Baum? In diesem Panorama des Hoteltreibens aus den goldenen 20er Jahren lernen wir mit den Menschen im Hotel alle psychischen Deformationen kennen. Aber nicht bei uns! 

„Das vermutlich beste Hotel der Welt“ ist natürlich anders. Die Mitarbeiter*innen sind freundliche Begleiter auf Ihren Wegen durch die Anlage. Sie sind stets gut gelaunt und lieben ihre Arbeit. Manchmal sieht man die kleine Tochter einer der Eigentümer*innen durch die Anlage stromern. Hinter ihr läuft ein Hund, gähnt gelangweilt und lässt sich nieder. Eile gibt es nicht im vermutlich besten Hotel. Die Dinge sind gut organisiert, und werden deshalb mit Sorgfalt und Liebe erledigt.

Menschen in Hotels sind losgelöst von ihrer natürlichen Umgebung ein Rätsel, ein Ensemble in einer je ganz besonderen Bühne. Im vermutlich besten Hotel können wir natürlich alles sein, was wir wollen und noch etwas mehr oder weniger! Und – spoiler – hier kann man alles sehen! Reisen Sie mit!

Ihr vermutlich bestes Hotel-Team der Welt

  • Fundstück der Woche #9
    Was nach unserem Vlog im Hotel Imperial in Wien geschah: Das waren wir nicht, versprochen!! Unseren Besuch im Hotel Imperial können Sie trotzdem hier nachschauen!
  • Future Hotel – die Fraunhofer Studie

    Hier präsentieren wir Ergebnisse der neuesten Studie des Fraunhofer Instituts über DAS Hotel der Zukunft!

    77%

    Prozent aller Befragten wünschen sich bei einer Hotelbuchung kulinarische Erlebnisse an ungewöhnlichen Orten, wie ein Dinner auf einer Wiese. Bei uns ist das Standard!

Die vermutlich besten Tipps zum Aus>>>checken
#9

Weitere Kapitel

Neulich beim Einchecken #9

„Was hier in diesem Hotelzimmer aus ihm hervorbrach, war alles in allem die Klage des zarten und erfolglosen Menschen gegen den andern, der einfach und mit etwas Brutalität seinen Weg macht, eine wahre, aber ungerechte und höchst lächerliche Klage…“
Was Vicky Baum beim Einchecken gesagt hat

Future Hotel – die Fraunhofer Studie

Hier präsentieren wir Ergebnisse der neuesten Studie des Fraunhofer Instituts über DAS Hotel der Zukunft!

77%

Prozent aller Befragten wünschen sich bei einer Hotelbuchung kulinarische Erlebnisse an ungewöhnlichen Orten, wie ein Dinner auf einer Wiese. Bei uns ist das Standard!